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Arnoldstein, August 2017. Mit einem klaren Expansionsfokus in seinen Wachstumsmärkten und der Übernahme der chinesischen Gesellschaft Dalian Chemson Chemical Products Co. Ltd. startete Chemson dynamisch in das Jahr 2017. Chemson ist führender Hersteller von PVC-Additiven mit Sitz in Arnoldstein/Österreich. Nach dem Erwerb der Anteile des Joint-Venture-Partners, legt das Unternehmen in China besonderen Wert auf den Ausbau seiner Additive-Produktion

 

Additive bilden das technische Herzstück von PVC: Sie beeinflussen in hohem Maße die Verarbeitbarkeit des Werkstoffs PVC und sorgen für die unterschiedlichen Material-Eigenschaften der Endprodukte. Die Nachfrage nach PVC erfährt seit Jahren ein stetiges Wachstum. Besonders gute Chancen bieten dynamische Märkte wie China oder Indien. Chemson, einer der weltweit führenden Hersteller von Polymer-Zusätzen, verstärkt 2017 seine Konzentration auf diese Wachstumsmärkte: Mit der Gründung der Dalian Chemson Chemical Products Co. Ltd. betrat Chemson bereits im Jahr 2000 im Rahmen eines Joint Ventures als europäischer Hersteller von PVC-Additiven den chinesischen Markt – nun hat Chemson das Unternehmen komplett übernommen.

 

Ausbau einer Erfolgsgeschichte

Bereits bisher hielt Chemson sechzig Prozent der Anteile des Gemeinschaftsunternehmens. Seit wenigen Monaten ist der österreichische Additiv-Produzent alleiniger Eigentümer der chinesischen Gesellschaft. Der Rückkauf der übrigen vierzig Prozent waren eine logische Folge der bisherigen Aktivitäten, beschreibt Chemson-Vorstand Alexander Hofer die strategischen Überlegungen dieser Expansion: „Seit unserem Eintritt im Jahr 2000 haben wir am chinesischen Markt sehr positive Erfahrungen gemacht. Der Marktanteil ist zwar noch überschaubar, aber wir konnten in unseren Kernsegmenten eine hohe Bekanntheit und hervorragende Reputation aufbauen. Mit einer Nachfrage von rund einem Drittel des weltweiten PVC-Bedarfs bietet China ein unglaublich großes Potential.“ Zu den Kunden vor Ort zählen westliche Unternehmen genauso wie lokale chinesische Kunden aus der Automobilindustrie oder Hersteller von Fensterprofilen und Rohrsystemen.

 

Die Zeichen stehen auf Wachstum

Chemsons Anteil am chinesischen PVC-Markt ist derzeit noch moderat, wobei das Unternehmen jedoch allen Grund hat, positiv in die Zukunft zu blicken: „Wir verfolgen die Produktionsstrategie „local for local“ und sind so immer bewusst in der Nähe unserer Kunden positioniert. Strategisch sind wir ohnehin gut aufgestellt, wir können uns auf unsere starke lokale Kernmannschaft verlassen und bieten ein ausgewogenes Produktportfolio an“, fasst Hofer die Zukunftschancen in China zusammen. Möglich wird diese langfristige Ausrichtung durch die türkische OYAK-Gruppe, zu der Chemson seit 2013 gehört. Das Vorstandsmitglied ist überzeugt: „Mit OYAK haben wir einen verlässlichen, finanzstarken Partner, mit dem wir dauerhaft planen können – Chemson kann jetzt endlich seinen Visionen folgen.“

 

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